Maker’s 46 Launch, Berlin – Whisky Events

makers46_berlin_whisky_und_vinyl_2016_03Der Maker’s 46 kommt nach Deutschland.
Zu diesem Anlass wurde am 12. September in den Außenbereich des Chalet‘s in Berlin geladen. Unter dem Motto “The Home of Maker’s Mark – Bourbon, Whisky & BBQ” wurde ein lauschiger Abend unter freiem Himmel versprochen. Geboten wurde Einiges! Livemusik, unterschiedliche Workshops, BBQ-Buffet, eine super Bar mit den unterschiedlichsten Whiskycocktails und natürlich auch ein Whiskytasting mit der spannungsvoll erwarteten Vorstellung des Maker’s 46, dem Star des Abends.

Nachdem wir eingetroffen und am Empfang begrüßt wurden, ging es erstmal vor die schick dekorierte Fotowand. Als wir dann nach gefühlt 15 Minuten einen Schnappschuss hatten, mit dem wir beide zufrieden waren, begutachteten wir die Location.

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“Sacrebleu, da hat sich jemand Mühe gegeben!”
Der Hof des Chalet‘s war wundervoll hergerichtet und sanfte Gitarrenmusik drang ins Ohr. Natürlich ging es als Erstes direkt an die Bar und wir genehmigten uns einen Begrüßungswhiskysour. Mit eben diesem schlenderten wir durch die Location und konnten einen kleinen Eindruck gewinnen, was uns erwartet. Die drei Workshopstationen, der Tastingbereich, alles war sehr geschmackvoll gestaltet und mit der detailverliebten Deko, deutete sich der versprochen gemütliche Abend sehr stimmungsvoll an. Das war auch unter den anderen Gästen zu spüren. Man kam in angenehme Gespräche und es herrschte eine sehr lockere, fröhliche und gelöste Stimmung.

Irgendwann ging es dann in den offiziellen Teil des Abends über und die Gäste wurden in den Tastingbereich gebeten. Die Brandambassadorin von Maker’s Mark, stellte erst die Brennerei selbst vor, bevor wir uns dann ausführlich durch das Maker’s Mark Programm probieren durften.

Den Anfang machte der “White Dog”. Als White Dog, White Whiskey, Moonshine, etc. bezeichnet man einen Whiskey, der nach dem Brennvorgang nur wenige Zeit (teils weniger als eine halbe Stunde) im Eichenfass “gereift” ist. Entsprechend hat dieser kaum Zeit wirklich Aromen oder Farbe zu ziehen. Scharf und ein wenig süß hab ich den noch in Erinnerung. Definitiv nicht meins … dann doch lieber einfach’n guter kalter Vodka, wenn ich klaren Schnaps will.
Es folgte ein einjähriger Maker’s Mark. Nach einem Jahr hat der Maker’s Mark dann schon etwas mehr Aromen gezogen und die Vanille kommt bereits gut durch. Auch hier muß ich aber wieder sagen, dass mir das eindeutig zu scharf und alkoholisch gewesen ist. In Kombination mit dem “White Dog” hat mir das doch deutlich die Geschmackssinne abgeschossen. Das hat aber auch viel mit meinem einzigen Kritikpunkt zu tun, tastingauf den ich gleich noch etwas näher eingehe.
Es folgte der Maker’s Mark Original, der den meißten vermutlich ein Begriff ist. Er kommt mit seiner typisch ausgeprägten Vanillenote daher. Ein absoluter Klassiker der eigentlich in keinem Barfach fehlen sollte. Gerade weil er sich so gut für Whiskycocktails eignet.
Last but not least kamen wir dann zum Maker’s 46. Ein klassischer Maker’s Mark, der nach seine Reifung noch für 10 Monate weitergelagert wird. Bei dieser Nachlagerung werden dem Fass 10 Stäbe aus getoasteter, französischer Limousineiche beigesetzt. Daher darf er sich auch nicht mehr als “Straight” bezeichnen. Durch diese Veredlung soll er einen deutlich komplexeren Charakter erhalten. Ich schreibe “soll”, weil eine wirklich realistische Bewertung in dem Moment nicht mehr möglich war. Leider wurde das Tasting, bei aller Liebe zum Produkt, doch sehr schnell, ohne große Pausen durchgeführt und es wurde versäumt, Wasser auszuschenken. So war weder die Zeit, noch die Möglichkeit gegeben zwischen den Whiskys den Gaumen grob zu neutralisieren. Das hat besonders nach den ersten beiden ziemlich scharfen Kostproben dazu geführt, dass der Maker’s 46 bei uns nicht sofort so überzeugend angekommen ist.

Unsere konkrete Bewertung des Maker’s 46 könnt Ihr hier in unserer Review nachlesen.

Mittlerweile wissen wir glücklicherweise, dass der Maker’s 46 am “neutralen” Gaumen wirklich sehr lecker daher kommt. Wir hatten kürzlich noch einmal die Möglichkeit zu verkosten und waren sehr angenehm überrascht, von diesem neuen Erlebnis. Entsprechend werden wir der Review auch noch ein Update beifügen, um den ersten, eher skeptischen Eindruck zu relativieren.

makers46_berlin_whisky_und_vinyl_2016_27Direkt nach dem Tasting wurde dann zu den Workshops gebeten. Als erstes stand für uns “Chutney, Saucen & Marinaden” auf dem Programm. Genuss- und Whiskyexperte Robin Pitz zeigte uns live, wie man schmackhafte und trotzdem auch preiswerte Saucen im Homemadestyle schnell herstellen kann. Das Mangochutney mit Limette und Ingwer war göttlich.

Unser nächstes Thema war “Bourbon & Homemade Lemonade Match”. David Wiedemann vom Reingold in Berlin, hatte ein riesiges Sammelsurium an Zutaten aufgebaut und erklärte uns, wie man daraus wunderbare Limonaden zaubern kann. Natürlich hab ich auch sofort selbst losgelegt und die vermutlich ultimative “Whisky & Vinyl-Lemonade” gezaubert. Nachdem David Wiedemann dann noch mal kurz korrigiert hatte, war sie sogar ziemlich lecker 😉 …und nach dem Schuss Maker’s 46 war sie perfekt.

Als letztes kamen wir an die Smoker-Station. Unter dem Thema “Better BBQ” lernten wir vom BBQ Experten David Müller so einigies über das traditionelle Kentucky Barbecue im Smoker. Und was soll ich sagen, die Fleischproben waren ein Gedicht.

Einige der Workshophandouts haben wir euch am Ende des Artikels zum Download zur Verfügung gestellt. Viel Spaß beim ausprobieren.

Damit waren die Workshops erledigt und der noch lockerere Teil des Abends begann. Es wurde ein umfangreiches Beilagen, Soßen und Salatbuffet aufgebaut. Damit konnten wir nun die von David Müller gegrillten Fleischvariationen ergänzen und es begann fröhliches gemeinsames Essen und Geplauder. Das alles wurde weiterhin wunderbar von Livemusik untermalt. Ralf Olbrich vergnügte sich nun an wunderschönen alten Rock und Soulballaden, die das ganze Setting perfekt einrahmten. Last but not least gewannen auch hier wieder die leckeren Whiskycocktails an Bedeutung, die uns auch jetzt noch von David Wiedemann und seinem Team serviert wurden. Einem entspannten, lauen Sommerabend stand nun nichts mehr im Weg.

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Weiteres Bildmaterial von uns und Beam Suntory/Maker’s Mark findet ihr hier in unserer Facebook-Galerie.

Es war der versprochene, gemütliche Abend und wir möchten uns abschliessend unbedingt bei Maker’s Mark, Beam Suntory und fischerAppelt für die Einladung bedanken. Es war uns ein Fest. Lieben Dank.

Cheers,
Andi

Dieses Mal gibt es als musikalische Untermalung keine Vinylempfehlung, sondern wir widmen diesen Teil des Artikels dem guten Ralf Olbrich, der diesen Abend so wunderschön musikalisch unterstrichen hat. Danke dafür. www.ralf-olbrich.de/

Workshophandouts:
makers-mark_bbq_garstufen

makers-mark_bbq-sauce
makers-mark_marinade_pesto
makers-mark_sommerlimonade

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