Trend: Foodpairing – Whiskey meets Food! – Whisky Events

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Foto: Beam Suntory

Foodpairing ist die Devise!
Whiskey meets Food „Eine kulinarische Weltreise durch die vielfältigen
Whiskey-Regionen.“

Na endlich, das wird auch Zeit. Gutes Essen und erlesene Whisk(e)ys,
das ist doch ne unschlagbare Kombination. Beschäftigt man sich mal
ein wenig mit dem Thema Whisk(e)y, entdeckt man recht schnell eine
geheimnisvolle, farbenfrohe, breit gefächerte und extrem spannende
Welt der Aromenvielfalt. Für den einen oder anderen vielleicht etwas
unerwartet, offenbart sich hier ein riesengroßes, abwechslungsreiches
Sammelsurium an exquisiten Zutaten.

Whisk(e)ys
– Pur im Glas? Na aber immer gerne doch!
– Im Kochtopf? Oh ja, auch das geht bestens.
– Zum Essen, quasi als hochprozentige Alternative zum Wein?
Ja, also für mich unbedingt ne willkommene Abwechslung!

Vorurteile
„Darf man das einfach?”
„Muss man guten Whisk(e)y nicht einfach ganz pur und ohne andere
Einflüsse geniessen?”

Hm, sagen wir mal so … Hauptsache ist doch, dass es schmeckt! Oder?
Wer seinen geliebten Tropfen um nix in der Welt mischen will, weder mit
Wasser, Eis noch irgendwelchen Speisen … bitte, dann genießen sie Ihren
Drink auf Ihre Art. Das ist völlig ok.
Fakt ist aber, alles sollte erlaubt sein und so‘n totalitäres „das geht so nicht“
find ich echt nervig. Viel zu spannend sind die zahllosen Möglichkeiten die
sich einem offenbaren, wenn man mal nen bissl über den Rand seines
Nosing Glases hinaus schaut. Also auf in die Welt des Foodpairings!

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Foto: Beam Suntory

Philipp Stein
– Deutschlands jüngster Sternekoch

Unter dem Motto “Whiskey meets Food – eine kulinarische Weltreise durch
die vielfältigen Whiskey-Regionen” lud Beam Suntory zu einem besonders
exklusiven Dinner-Event in Karlssons Penthouse, nach Berlin.

Der guinnesbuchverdächtig junge Sternekoch Philipp Stein, Chef de Cuisine
des Restaurants Favorite in Mainz, bereitet uns ein wahrlich unvergessliches
3-Gänge-Dinner. Er kann offensichtlich richtig gut kochen und hat scheinbar
auch ein Gespür für die kleinen Besonderheiten, die seine „Kreationen“, zu
kulinarischen Erlebnissen machen. Das ganz Besondere an diesem speziellen
Menü war aber eindeutig, dass er die Aromen feinster Whisk(e)ys bewusst
einsetzte um aus den Speisen das gewisse Etwas rauszukitzeln.

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Foto: Beam Suntory

Passend zum Motto des Abends, wurden lecker Whisk(e)ys aus den USA
(Maker’s 46 & Jim Beam Double Oak), Schottland (Bowmore & Auchentoshan)
und Japan (Hibiki) gewählt. Das war also wirklich eine geschmacksintensiven
„Interkontinentalreise“. Wir genossen die feinen Destillate pur als Aperitif,
als Begleitung zu den Speisen, als spezielle Zutat in den Gerichten und nach
dem leckeren Schmaus … in erfrischenden Longdrinks.

Haute Cuisine traf auf feinste Destillate der Beam Suntory Rare Collection.
Kein Wein, kein Bier zu erspähen, nur bodenständiges Wasser und super
Whisk(e)ys. Das passte wie A…. Ahornsirup auf Pancakes oder gute Musik
zu einem fröhlichen Abend. Die einzelnen Speisen und Drinks ergänzten sich
einfach aufs Feinste und ich frage mich ernsthaft, warum dieses wundervolle
Zusammenspiel von gutem Essen und passenden Whisk(e)y nicht viel öfter
zu erleben ist. Klar, Wein zum Essen kann toll sein, auch als Zutat für viele
Gerichte ist er ja nicht so völlig zufällig seit Ewigkeiten absolut etabliert.
Aber ohne der gegorenen Traube zu nahe treten zu wollen … Whisk(e)y ist
da ne spannende Alternativ und sorgt mal für‘n bissl frischen Wind aus Glas,
Pfanne und Topf.

makers-46Was genau gab´s denn?
Die Poleposition hatte Rob Samuels
(Geschäftsführer in 8er Generation Maker’s Mark).
Er stellte als Aperitif den erst kürzlich auf dem
deutschen Markt eingeführten Maker‘s 46
vor (zur Whisky Review), einen vollmundiger
Maker‘s Mark Bourbon, der sich durch
seinen Geschmack besonders als Aperitif
anbietet, so Philipp Stein.

Als kleinen Appetitanreger gab‘s ne prima Vorspeise:
Schottischer Glen Lachs mit Bowmore Torf geräuchert, Kartoffel-
Sauerrahmschaum, Lachskaviar und Spinatöl
. Fisch muss schwimmen!
Also wurde ein Glas Bowmore 12 dazu gereicht.

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Foto: Beam Suntory

Ich habe ja nen kleines bissl Erfahrung mit Fisch. Nach ca. 20 Aufenthalten
in Norwegen und der wahrlich intensiven Auseinandersetzung mit den
lokalen Fischvorkommnissen, sind mir so einige Räuchermethoden bekannt.
Lachs und Torf war mir neu. Grandiose Entdeckung – würde ich jeder Zeit
wieder essen oder im Fall der Fälle auch mal selber so zubereiten.
Zu diesem eh schon extrem leckeren Fisch dann noch diesen Islay Klassiker
zu schlürfen … ist die Krönung. Die Raucharomen ergänzen sich … wie sagt
man ganz vornehme … vorzüglich”!
Der eigentlich milde Fisch bekommt plötzlich richtig Biss und es entsteht
wieder eine ganz neue Geschmackswelt.

Hauptspeise: Geschmorte Backe vom Black Angus Beef auf gelbe Beete-
Gewürzkompott und BBQ-Bourbon-Jus.
Ergänzt wurde das mit einem Glas
Jim Beam Double Oak.

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Foto: Beam Suntory

Der Whiskey im BBQ-Jus erfreute uns mit viel Vanille, Karamell und der
nötigen Süße. Pur aus dem Glas kooperierte der Jim Beam erstaunlich
charmant mit dem intensiven Aroma der geschmorten Backe.
Ein Bissen hier, ein Schlückchen da, ein aromatisches Spiel zwischen
intensivem, markantem Fleisch und lieblicher Bourbon-Süße mit einer leicht
pfeffrigen Note. Ganz ehrlich? Hammer! Vermutlich komme ich zu Hause nicht
so oft dazu mir ne geschmorte Backe vom Black Angus Beef zu basteln, aber
wenn doch, dann gäbe es definitiv wieder den Double Oak dazu.

Schon satt? Für‘n Dessert gibt‘s immer irgendwo ne freie Lücke im Bauch:
Creme von gerösteter Kokosnuss, Whiskygel, gegrillte Ananas, als Ergänzung
ein Gläschen Auchentoshan 12.

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Foto: Beam Suntory

Ich kann versichern … das liest sich sich nicht
nur lecker. Das Whiskygel war besonders spannend und brachte das Aroma
des verarbeiteten Scotch‘s bestens zur Geltung.

Absacker an der Bar
Nach so viel gutem Essen kommt der Durst. Dieses Problem wurde erst mit
einem Auchentoshan-Ale Cocktail und später mit leckeren Digistifs aus Japan
bearbeitet. Hibiki Harmony und Hibiki 12. Dieses zweite Dessert rundete den
Abend sehr stilecht ab.

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Foto: Beam Suntory

Mein Fazit:
Nicht immer auf Tradition oder andere Meinungen vertrauen! Erlaubt ist
was schmeckt. Genießt guten Whisky, pur, auf Eis, zum Essen, im Essen,
in der unendlichen Kreationsvielfalt der Mischgetränke-Welt … probiert‘s
aus und entdeckt selber was Euch schmeckt.

Cheers, ahoi und rundum frohe Genussmomente 😉
David

PS: Noch‘n pa mehr Infos zu den Whisk(e)ys und die Möglichkeit sie zu
fairen Preisen zu bestellen … gibt‘s hier beim Whisky-Händler unseres
Vertrauens: www.whic.de

PPS: Dieses Foodpairing mal selber probieren? Hier sind die Rezepte:
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Beim Kochen brauch ich immer etwas Musik … Ihr auch?
Hier meine Empfehlung passend zu dieser kulinarischen Weltumrundung:


Alle Fotos: Beam Suntory

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